Homelab — Pi-hole bekommt neue Blocklisten

Ich habe mein Pi-hole optimiert und zusaetzliche HaGeZi-Blocklisten eingebunden. Nachdem die DNS-Anfragen im Homelab bereits ueber den Filter laufen, geht es diesmal um die Regeln, nach denen er entscheidet.

Was dazugekommen ist#

Die Auswahl besteht aus Multi Pro, Threat Intelligence Feeds in der Full-Version, Gambling Full, NSFW und No-SafeSearch. Das HaGeZi-Preset haelt die Zusammenstellung fest.

Pro deckt Werbung, Tracking und Telemetrie ab. TIF erweitert die lokale Filterung bekannter schadhafter Domains. Die anderen drei Listen ergaenzen Inhaltsfilter fuer Gluecksspiel, Erwachseneninhalte und Suchmaschinen ohne SafeSearch-Unterstuetzung.

Damit faellt ein Teil der Entscheidung ueber bekannte Schadsoftware-Domains jetzt schon lokal in Pi-hole. Der im frueheren DNS-Beitrag beschriebene Quad9-Upstream bleibt eine weitere Filterstufe fuer Anfragen, die Pi-hole weiterleitet.

Was das im Alltag bedeutet#

Pi-hole liest die Listen ueber Gravity ein und prueft DNS-Anfragen gegen diesen lokalen Bestand. Die Listenanbieter werden dabei nicht fuer jeden Website-Aufruf kontaktiert. Welche Eintraege dazukommen oder verschwinden, uebernimmt Pi-hole beim Aktualisieren.

Eine groessere Auswahl kann allerdings auch einen benoetigten Dienst treffen. Dann ist das Query Log die erste Anlaufstelle, um die verantwortliche Domain zu finden und gezielt freizugeben. Und der Name No-SafeSearch ist leicht misszuverstehen: Die Liste schaltet SafeSearch nicht automatisch ein.

Wie die Filterung funktioniert, welche fuenf URLs zu dieser Auswahl gehoeren und wo DNS-Blocklisten an Grenzen stossen, steht auf der neuen Infoseite Pi-hole und Blocklisten verstehen.